Wann ist eine Kernsanierung sinnvoll?
Eine Kernsanierung lohnt sich, wenn mehrere große Bereiche gleichzeitig am Ende sind: Elektrik, Wasserleitungen, Heizung, Bäder und Dämmung. Statt alles nacheinander zu reparieren, wird das Gebäude bis auf die tragende Substanz zurückgebaut und komplett erneuert. Typische Kandidaten in Wien sind Häuser aus den 1950er- bis 1980er-Jahren und Altbauwohnungen mit Originalleitungen.
Was kostet eine Kernsanierung in Wien?
Richtwerte inkl. USt.: Wohnung ca. 900–1.600 €/m², Einfamilienhaus ca. 1.200–2.000 €/m² Wohnfläche, je nachdem ob Dach, Fassade und Heizung mitsaniert werden. Beispiel: Ein Haus mit 130 m² liegt damit bei ca. 156.000–260.000 €. Kostentreiber sind Statik-Eingriffe, Feuchtigkeit im Mauerwerk, Schadstoffe wie Asbest und hochwertige Ausstattung.
Wie lange dauert eine Kernsanierung?
Eine Wohnung ist meist nach 3–4 Monaten fertig, ein Einfamilienhaus nach 5–9 Monaten. Die Planungs- und Bewilligungsphase davor dauert zusätzlich einige Wochen. Wer früh entscheidet – Fliesen, Fenster, Heizsystem – verkürzt die Bauzeit spürbar.
Der Ablauf Schritt für Schritt
1. Bestandsaufnahme mit Statik- und Schadstoffprüfung. 2. Planung und, falls nötig, Einreichung. 3. Entkernung und Entsorgung. 4. Rohinstallation: Elektrik, Wasser, Heizung, Lüftung. 5. Estrich, Putz, Trockenbau, Fenster. 6. Bäder, Böden, Maler, Türen. 7. Abnahme und Übergabe. Als Generalunternehmer koordiniert Alpenkraft Projektbau alle Gewerke und hält Sie wöchentlich auf dem Laufenden.
Förderungen bei der Kernsanierung
Werden Dämmung, Fenster und Heizung im Zuge der Kernsanierung erneuert, kommen Förderungen wie der Sanierungsbonus, „Raus aus Öl und Gas“ oder Programme des wohnfonds_wien in Frage. Viele Förderungen müssen vor Baubeginn beantragt werden – planen Sie das daher von Anfang an ein.
Kostenlose Besichtigung anfragen
Jedes Gebäude ist anders. Wir besichtigen Ihr Objekt in Wien oder Niederösterreich kostenlos, prüfen die Substanz und erstellen ein Festpreis-Angebot mit Leistungsverzeichnis und Zeitplan.