Wann lohnt sich eine Kernsanierung?
Eine Kernsanierung lohnt sich, wenn die tragende Substanz – Fundamente, Kellermauerwerk, Geschossdecken – in Ordnung ist. Dann tauschen wir alles Innere aus: Elektro, Installationsleitungen, Heizung, Fenster, Dämmung, Böden und Oberflächen. Das Ergebnis ist ein technisch neues Haus in gewachsener Lage – oft zu 60–75 % der Neubaukosten.
Wann ist Neubau die bessere Wahl?
Ist die Substanz mangelhaft, sind die Deckenhöhen zu niedrig oder passt der Grundriss nicht mehr zum Baurecht, ist ein Neubau häufig rechnerisch günstiger im Betrieb und wertstabilier. Ein Abriss mit Neubau dauert insgesamt oft kaum länger als eine tiefgreifende Kernsanierung, weil man nicht mit Überraschungen in der alten Bausubstanz rechnen muss.
Die drei wichtigsten Entscheidungsfaktoren
1. Substanzwert: Ein Baugutachten über Fundamente und Mauerwerk entscheidet über die Grundrichtung. 2. Kosten: Kernsanierungen in Wien liegen je nach Zustand bei 1.200–2.200 € pro m², Neubauten bei 2.500–3.500 € pro m² – bei aber deutlich besserer Energiebilanz. 3. Behördlicher Rahmen: Nutzungsänderungen und Zubauten brauchen Genehmigungen; hier hilft die Erfahrung eines Generalunternehmers, der die Wiener Behördenwege kennt.
Unser Fazit für Wiener Bauherren
Stehendes Kellermauerwerk und intakte Decken sprechen für die Kernsanierung, ein verschlissenes oder unpassendes Gebäude für den Neubau. Wir prüfen beides kostenlos auf Ihrer Baustelle und rechnen beide Varianten transparent durch – so entscheiden Sie auf Basis von Zahlen statt Bauchgefühl.